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Symfony\Component\HttpKernel\HttpKernel->handleRaw(Object, 1) (Line: 80)
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Drupal\Core\StackMiddleware\Session->handle(Object, 1, 1) (Line: 48)
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Drupal\Core\DrupalKernel->handle(Object) (Line: 19)

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Drupal\k_ads\Plugin\Field\FieldFormatter\InlineAdFieldFormatter->splitValue('Ob in China, in den USA oder quer durch Europa – praktisch weltweit wird an computergestützten Bauverfahren geforscht. 2012 wurde die „generative Fertigung“, also das Erzeugen eines Gegenstands durch Hinzufügen, Auftragen und Ablagern von Material, definiert. Im Gegensatz zum herkömmlichen subtraktiven Verfahren, bei dem Rohmaterial durch mechanisches Abtragen geformt wird. 

Bei der generativen Fertigung dient ein digitales 3D-Modell als Vorlage, das in einen maschinenlesbaren Code übersetzt und automatisiert verarbeitet wird. Anfänglich wurden die Verfahren genutzt, um kostengünstige Prototypen für die Produktentwicklung zu erstellen, später wurden Objekte produziert, die als fertiges Endprodukt genutzt werden konnten. Die Grenze zwischen Prototyp und Endprodukt verschwammen zusehends.

Immer wieder tauchte in diesen Zusammenhang der Begriff Contour Crafting auf, der sich mit dem 3D-Druck von Gebäuden und anderen riesigen Objekten beschäftigt. Bekannt ist vor allem Behrokh Khoshnevis von der University of Southern California, der im vergangenen Jahr ein Konzept zum 3D-Druck von Häusern vorstellte: Haushohe Plotter sollten ganze Mauern drucken können. Mitte dieses Jahres stieg das Umdasch-Tochterunternehmen Doka Ventures bei Khoshnevis ein. 

Soweit die Theorie. Echten 3D-Betondruck präsentierten kürzlich die Innovationsagentur Ofroom und Baumit in Wien. Der Baustoffhersteller Baumit forscht seit drei Jahren gemeinsam mit einem Team der Uni Innsbruck (siehe Kasten) am 3D-Druck mit Beton. In aufwändigen Testläufen wurde eine einzigartige Kombination aus 3D-Drucktechnologie und Spezialmaterial entwickelt, die es erstmals möglich macht, komplizierteste Formen und Bauteile aus Beton zu drucken. Die zu lösenden Aufgaben umfassten auch die Entwicklung von passenden Druckköpfen und nicht zuletzt die Übertragung von 3D Modellen als Ausführungsbefehle an den Roboter.

Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit Beteiligungen GmbH: „Weltweit forschen zwar viele Unternehmen in diesem Bereich, doch was die Komplexität und Präzision beim Drucken betrifft, sind wir erfreulicherweise so weit wie kein anderer sonst. Hilfreich dafür war unser umfassendes, interdisziplinäres Know-how und unsere langjährige Erfahrung als Marktführer mit zementgebundenen und beschleunigten Mörteln und Betonen.“

Als die ersten 3D-Drucker für Kunststoffe auf den Markt kamen, waren die Forscher und Entwickler schon bald vom Potential für den Betondruck überzeugt und begannen sich intensiv mit dem 3D-Druck für Beton zu beschäftigen, erzählt Schmid. Unter der Marke „BauMinator“  bietet Baumit seinen Kunden heute ein einzigartiges Gesamtpaket von der Projektplanung und dem Engineering, sowie der Einrichtung der Soft- und Hardware über die Einschulung beim Drucken und der Lieferung des Spezialmörtels bis hin zum Support vor Ort. Die Investitionskosten für das BauMinator-Druckpaket starten je nach Größe und Komplexität ab 150.000 Euro. 

Mit dem BauMinator System können Bauteile, Objekte und Formen zwischen 50 Zentimeter und fünf Meter Größe gedruckt werden. Ob Betonfertigteile, Wandelemente, Rohre, Schächte, Zaunelemente, Outdoor-Möbel, Dekor- oder Kunstobjekte – den Möglichkeiten, aus Beton freigeformte Elemente herzustellen, sind kaum Grenzen gesetzt. „Einsatzgebiete sind beispielsweise Spezialanfertigungen, bei denen sich eine Schalung nicht rechnet oder gar nicht machbar ist, aber auch Kleinserien“, so Schmid. Interessant ist das Drucken mit Beton für alle Unternehmen, die mit Beton, Mörtel oder ähnlichen Materialien arbeiten – vom Baumeister über Fertigteilproduzenten bis hin zum Gartengestalter.

Derzeit gibt es bereits zwei BauMinator-Kunden, die gerade die ersten 3D-Betonprodukte auf den Markt bringen. Die Nachfrage und das internationale Interesse am System sind enorm. Robert Schmid: „Das gedruckte Haus liegt aus unserer Sicht in Europa noch in weiter Ferne, doch die Umsetzung von individuellen Bauteilen und komplexen Formen ist mit unserem BauMinator schon jetzt möglich.“ Das Fertigteilwerk Staudinger zählt zu den ersten Anwendern des 3D Drucks mit Beton. Erste Skulpturen und Serienprodukte wurden bereits mit der Roboter-basierten 3D-Druck-Anlage realisiert. 

Das Drucken mit Beton zählt zu den spannendsten Innovationen der Branche, denn hier wird direkt aus dem CAD Programm geplant, die 3D Gestaltung mittels Software und Roboter direkt in ein Produkt oder Objekt übersetzt, ergänzt Eduard Artner, Leitung 3D-Druck bei Baumit. Der 500 kg schwere BauMinator bestehend aus einem Roboterarm mit einer speziellen Druckdüse und einer Mörtelpumpe, die von ABB geliefert wird. Anton Reifbäck, Robotics Austria, ABB AG: „Die Roboter kommen aus der Automobilindustrie und verfügen daher über eine Genauigkeit von über 99 Prozent.“ Für den 3D-Druck mit Beton wird ein Knickarmroboter verwendet.

Neue Gestaltungsmöglichkeiten

Seit wenigen Wochen wird auch im oberösterreichischen Attnang-Puchheim mit Beton gedruckt: In der Produktionsstätte von Overtec, einem Innovativen Familienunternehmen, werden auf dem vier Meter großen und 1,8 Tonnen schweren 3D-Drucker erste Elemente zur großen Zufriedenheit von Geschäftsführer Sebastian Hilscher gedruckt. Im Frühjahr 2018 möchte er die ersten Elemente serienreif ausliefern: „Mit dem 3D-Druck möchten wir der Architektur neue Gestaltungsmöglichkeiten zu einem attraktiven Preis bieten. Im 3D-Drucker macht es keinen Unterschied, ob wir gerade oder flexible Formen produzieren.“ 

Overtec mit Standorten in Wien, Bayern und Attngang-Puchheim ist auf die Entwicklung und Produktion von Fertigelementen im Flachdach und Brüstungsbereich spezialisiert. Das 1978 gegründete Familienunternehmen konzentrierte sich ursprünglich auf den Handel mit Baustoffen und setzt seit 2010 auf die Produktion innovativer Fertigteile, um die Arbeit auf der Baustelle zu vereinfachen. 

Während international an Druckmodellen für ganze Häuser experimentiert wird, beschäftigt sich Hilscher hierzulande mit konkreten Bauelementen und Oberflächen, die schon in wenigen Monaten auf den Markt kommen sollen.

Architektin Verena Hochrainer arbeitet derzeit mit der Firma Overtec an einer 3D-gedruckten Wandgestaltung im Innenbereich. „Als Architektin hatte ich bei der Vorstellung des Prozesses unverzüglich Anwendungsarten in meinem Kopf. So haben wir auf Grund der mehr als spannenden, materialuntypischen Oberfläche, eine ebenso untypische  Anwendung gefunden, die wir im Rahmen eines konkreten Hotelprojektes am Arlberg noch dieses Jahr testen werden. Dazu kann ich nur sagen, dass die Optik und Haptik der Oberfläche sehr stark an Wolle erinnert, somit gänzlich konträr zur gängigen Assoziation erscheint. Ich denke, dass dies erst der Anfang ist.“

Konische, konkave und konvexe Formen sowie aufwendige Rundungen zählen zu den größten Herausforderungen in der baulichen Umsetzung, geben Gebäuden aber ihre unverwechselbare Charakteristik und Formschönheit. Vor allem Architekten profitieren durch mehr Planungsfreiheit, aber auch Bauherren können sich auf niedrigere Kosten freuen. Zu den ersten Produkten, die Hilscher im Baubereich anbieten möchte, zählen Schacht-, Brüstungs- und Oberflächenelemente sowie flexibel gestaltete Innenraumelemente, mit denen die Raumeffizienz erhöht werden soll.

Formen ohne Schalung

Roboter sind auch an der ETH Zürich seit einiger Zeit fürs Bauen im Einsatz. Im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunktes „Digitale Fabrikation“ haben sich Architekten, Robotiker, Materialwissenschafter, Statiker und Nachhaltigkeitsexperten der ETH Zürich mit Wirtschaftspartnern zusammengetan, um gleich mehrere neuartige, digitale Bautechnologien vom Labor in die Praxis zu überführen. Vor kurzem ist der Startschuss für die Bauarbeiten des DFAB House erfolgt. Es handelt sich um das weltweit erste Haus, das weitgehend nicht nur mit digitalen Prozessen entworfen und geplant, sondern auch gebaut wird. Eine konventionelle Ausführungsplanung entfällt. Ab Sommer 2018 soll das dreistöckige Gebäude mit einer Nutzfläche von 200 Quadratmetern Gastforschenden als Wohn- und Arbeitsort dienen.

Die Bauarbeiten starteten mit der so genannten „Mesh Mould“-Technologie. Ein digital generiertes Modell eines Stahldrahtgitters wird mittels eines Roboters, dem „In situ Fabricator“ in hoher Präzision gefertigt und danach mit Beton gefüllt. Dank der engen Maschen des Gitters und der spezifischen Betonmischung fließt der flüssige Beton nicht heraus. Das Stahldrahtgitter übernimmt und vereint so die beiden Funktionen Schalung und Bewehrung. Mesh Mould ermöglicht so, sowohl Standard-Bauelemente als auch statisch optimierte, geschwungene und nichtstandardisierte Geometrien mit minimalem Abfall, weniger Material und Energie, sowie deutlich geringeren Produktionskosten herzustellen.

Der In situ Fabricator ist ein mobiler Roboter, der für die Vor-Ort-Fertigung von Bauelementen ausgelegt ist. Dank integriertem Navigations- und Sensorsystem findet sich der mobile Roboter in sich ständig verändernden Baustellenumgebungen zurecht und kann sich autonom positionieren und bewegen. Der Industrieroboterarm kann mit unterschiedlichen Werkzeugen ausgerüstet werden. Dies ermöglicht dem Roboter verschiedene Aufgaben auf Baustellen auszuführen, die für den Menschen gefährlich, ungesund oder zu kompliziert sind. 
', 1) (Line: 188)
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Drupal\Core\Entity\Entity\EntityViewDisplay->buildMultiple(Array) (Line: 340)
Drupal\Core\Entity\EntityViewBuilder->buildComponents(Array, Array, Array, 'full') (Line: 24)
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Drupal\Core\Entity\EntityViewBuilder->build(Array)
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Drupal\Core\Render\Renderer->doTrustedCallback(Array, Array, 'Render #pre_render callbacks must be methods of a class that implements \Drupal\Core\Security\TrustedCallbackInterface or be an anonymous function. The callback was %s. See https://www.drupal.org/node/2966725', 'exception', 'Drupal\Core\Render\Element\RenderCallbackInterface') (Line: 772)
Drupal\Core\Render\Renderer->doCallback('#pre_render', Array, Array) (Line: 363)
Drupal\Core\Render\Renderer->doRender(Array, ) (Line: 201)
Drupal\Core\Render\Renderer->render(Array) (Line: 463)
Drupal\Core\Template\TwigExtension->escapeFilter(Object, Array, 'html', NULL, 1) (Line: 90)
__TwigTemplate_222e7cd869b4f9a5056160b51354eef36e601d6abf1a4dd2c762c35057fd95e6->block_content(Array, Array) (Line: 182)
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__TwigTemplate_222e7cd869b4f9a5056160b51354eef36e601d6abf1a4dd2c762c35057fd95e6->doDisplay(Array, Array) (Line: 405)
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Twig\Template->display(Array) (Line: 390)
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Drupal\Core\Theme\ThemeManager->render('block', Array) (Line: 422)
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Drupal\Core\Render\Renderer->doRender(Array, ) (Line: 201)
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__TwigTemplate_046b2c44a778a874b5171944a7cb6bf30694370c5fb9dce5fb5f62aa45b2f3bc->doDisplay(Array, Array) (Line: 405)
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Twig\Template->display(Array) (Line: 390)
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Bei der generativen Fertigung dient ein digitales 3D-Modell als Vorlage, das in einen maschinenlesbaren Code übersetzt und automatisiert verarbeitet wird. Anfänglich wurden die Verfahren genutzt, um kostengünstige Prototypen für die Produktentwicklung zu erstellen, später wurden Objekte produziert, die als fertiges Endprodukt genutzt werden konnten. Die Grenze zwischen Prototyp und Endprodukt verschwammen zusehends.

Immer wieder tauchte in diesen Zusammenhang der Begriff Contour Crafting auf, der sich mit dem 3D-Druck von Gebäuden und anderen riesigen Objekten beschäftigt. Bekannt ist vor allem Behrokh Khoshnevis von der University of Southern California, der im vergangenen Jahr ein Konzept zum 3D-Druck von Häusern vorstellte: Haushohe Plotter sollten ganze Mauern drucken können. Mitte dieses Jahres stieg das Umdasch-Tochterunternehmen Doka Ventures bei Khoshnevis ein. 

Soweit die Theorie. Echten 3D-Betondruck präsentierten kürzlich die Innovationsagentur Ofroom und Baumit in Wien. Der Baustoffhersteller Baumit forscht seit drei Jahren gemeinsam mit einem Team der Uni Innsbruck (siehe Kasten) am 3D-Druck mit Beton. In aufwändigen Testläufen wurde eine einzigartige Kombination aus 3D-Drucktechnologie und Spezialmaterial entwickelt, die es erstmals möglich macht, komplizierteste Formen und Bauteile aus Beton zu drucken. Die zu lösenden Aufgaben umfassten auch die Entwicklung von passenden Druckköpfen und nicht zuletzt die Übertragung von 3D Modellen als Ausführungsbefehle an den Roboter.

Robert Schmid, Geschäftsführer der Baumit Beteiligungen GmbH: „Weltweit forschen zwar viele Unternehmen in diesem Bereich, doch was die Komplexität und Präzision beim Drucken betrifft, sind wir erfreulicherweise so weit wie kein anderer sonst. Hilfreich dafür war unser umfassendes, interdisziplinäres Know-how und unsere langjährige Erfahrung als Marktführer mit zementgebundenen und beschleunigten Mörteln und Betonen.“

Als die ersten 3D-Drucker für Kunststoffe auf den Markt kamen, waren die Forscher und Entwickler schon bald vom Potential für den Betondruck überzeugt und begannen sich intensiv mit dem 3D-Druck für Beton zu beschäftigen, erzählt Schmid. Unter der Marke „BauMinator“  bietet Baumit seinen Kunden heute ein einzigartiges Gesamtpaket von der Projektplanung und dem Engineering, sowie der Einrichtung der Soft- und Hardware über die Einschulung beim Drucken und der Lieferung des Spezialmörtels bis hin zum Support vor Ort. Die Investitionskosten für das BauMinator-Druckpaket starten je nach Größe und Komplexität ab 150.000 Euro. 

Mit dem BauMinator System können Bauteile, Objekte und Formen zwischen 50 Zentimeter und fünf Meter Größe gedruckt werden. Ob Betonfertigteile, Wandelemente, Rohre, Schächte, Zaunelemente, Outdoor-Möbel, Dekor- oder Kunstobjekte – den Möglichkeiten, aus Beton freigeformte Elemente herzustellen, sind kaum Grenzen gesetzt. „Einsatzgebiete sind beispielsweise Spezialanfertigungen, bei denen sich eine Schalung nicht rechnet oder gar nicht machbar ist, aber auch Kleinserien“, so Schmid. Interessant ist das Drucken mit Beton für alle Unternehmen, die mit Beton, Mörtel oder ähnlichen Materialien arbeiten – vom Baumeister über Fertigteilproduzenten bis hin zum Gartengestalter.

Derzeit gibt es bereits zwei BauMinator-Kunden, die gerade die ersten 3D-Betonprodukte auf den Markt bringen. Die Nachfrage und das internationale Interesse am System sind enorm. Robert Schmid: „Das gedruckte Haus liegt aus unserer Sicht in Europa noch in weiter Ferne, doch die Umsetzung von individuellen Bauteilen und komplexen Formen ist mit unserem BauMinator schon jetzt möglich.“ Das Fertigteilwerk Staudinger zählt zu den ersten Anwendern des 3D Drucks mit Beton. Erste Skulpturen und Serienprodukte wurden bereits mit der Roboter-basierten 3D-Druck-Anlage realisiert. 

Das Drucken mit Beton zählt zu den spannendsten Innovationen der Branche, denn hier wird direkt aus dem CAD Programm geplant, die 3D Gestaltung mittels Software und Roboter direkt in ein Produkt oder Objekt übersetzt, ergänzt Eduard Artner, Leitung 3D-Druck bei Baumit. Der 500 kg schwere BauMinator bestehend aus einem Roboterarm mit einer speziellen Druckdüse und einer Mörtelpumpe, die von ABB geliefert wird. Anton Reifbäck, Robotics Austria, ABB AG: „Die Roboter kommen aus der Automobilindustrie und verfügen daher über eine Genauigkeit von über 99 Prozent.“ Für den 3D-Druck mit Beton wird ein Knickarmroboter verwendet.

Neue Gestaltungsmöglichkeiten

Seit wenigen Wochen wird auch im oberösterreichischen Attnang-Puchheim mit Beton gedruckt: In der Produktionsstätte von Overtec, einem Innovativen Familienunternehmen, werden auf dem vier Meter großen und 1,8 Tonnen schweren 3D-Drucker erste Elemente zur großen Zufriedenheit von Geschäftsführer Sebastian Hilscher gedruckt. Im Frühjahr 2018 möchte er die ersten Elemente serienreif ausliefern: „Mit dem 3D-Druck möchten wir der Architektur neue Gestaltungsmöglichkeiten zu einem attraktiven Preis bieten. Im 3D-Drucker macht es keinen Unterschied, ob wir gerade oder flexible Formen produzieren.“ 

Overtec mit Standorten in Wien, Bayern und Attngang-Puchheim ist auf die Entwicklung und Produktion von Fertigelementen im Flachdach und Brüstungsbereich spezialisiert. Das 1978 gegründete Familienunternehmen konzentrierte sich ursprünglich auf den Handel mit Baustoffen und setzt seit 2010 auf die Produktion innovativer Fertigteile, um die Arbeit auf der Baustelle zu vereinfachen. 

Während international an Druckmodellen für ganze Häuser experimentiert wird, beschäftigt sich Hilscher hierzulande mit konkreten Bauelementen und Oberflächen, die schon in wenigen Monaten auf den Markt kommen sollen.

Architektin Verena Hochrainer arbeitet derzeit mit der Firma Overtec an einer 3D-gedruckten Wandgestaltung im Innenbereich. „Als Architektin hatte ich bei der Vorstellung des Prozesses unverzüglich Anwendungsarten in meinem Kopf. So haben wir auf Grund der mehr als spannenden, materialuntypischen Oberfläche, eine ebenso untypische  Anwendung gefunden, die wir im Rahmen eines konkreten Hotelprojektes am Arlberg noch dieses Jahr testen werden. Dazu kann ich nur sagen, dass die Optik und Haptik der Oberfläche sehr stark an Wolle erinnert, somit gänzlich konträr zur gängigen Assoziation erscheint. Ich denke, dass dies erst der Anfang ist.“

Konische, konkave und konvexe Formen sowie aufwendige Rundungen zählen zu den größten Herausforderungen in der baulichen Umsetzung, geben Gebäuden aber ihre unverwechselbare Charakteristik und Formschönheit. Vor allem Architekten profitieren durch mehr Planungsfreiheit, aber auch Bauherren können sich auf niedrigere Kosten freuen. Zu den ersten Produkten, die Hilscher im Baubereich anbieten möchte, zählen Schacht-, Brüstungs- und Oberflächenelemente sowie flexibel gestaltete Innenraumelemente, mit denen die Raumeffizienz erhöht werden soll.

Formen ohne Schalung

Roboter sind auch an der ETH Zürich seit einiger Zeit fürs Bauen im Einsatz. Im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunktes „Digitale Fabrikation“ haben sich Architekten, Robotiker, Materialwissenschafter, Statiker und Nachhaltigkeitsexperten der ETH Zürich mit Wirtschaftspartnern zusammengetan, um gleich mehrere neuartige, digitale Bautechnologien vom Labor in die Praxis zu überführen. Vor kurzem ist der Startschuss für die Bauarbeiten des DFAB House erfolgt. Es handelt sich um das weltweit erste Haus, das weitgehend nicht nur mit digitalen Prozessen entworfen und geplant, sondern auch gebaut wird. Eine konventionelle Ausführungsplanung entfällt. Ab Sommer 2018 soll das dreistöckige Gebäude mit einer Nutzfläche von 200 Quadratmetern Gastforschenden als Wohn- und Arbeitsort dienen.

Die Bauarbeiten starteten mit der so genannten „Mesh Mould“-Technologie. Ein digital generiertes Modell eines Stahldrahtgitters wird mittels eines Roboters, dem „In situ Fabricator“ in hoher Präzision gefertigt und danach mit Beton gefüllt. Dank der engen Maschen des Gitters und der spezifischen Betonmischung fließt der flüssige Beton nicht heraus. Das Stahldrahtgitter übernimmt und vereint so die beiden Funktionen Schalung und Bewehrung. Mesh Mould ermöglicht so, sowohl Standard-Bauelemente als auch statisch optimierte, geschwungene und nichtstandardisierte Geometrien mit minimalem Abfall, weniger Material und Energie, sowie deutlich geringeren Produktionskosten herzustellen.

Der In situ Fabricator ist ein mobiler Roboter, der für die Vor-Ort-Fertigung von Bauelementen ausgelegt ist. Dank integriertem Navigations- und Sensorsystem findet sich der mobile Roboter in sich ständig verändernden Baustellenumgebungen zurecht und kann sich autonom positionieren und bewegen. Der Industrieroboterarm kann mit unterschiedlichen Werkzeugen ausgerüstet werden. Dies ermöglicht dem Roboter verschiedene Aufgaben auf Baustellen auszuführen, die für den Menschen gefährlich, ungesund oder zu kompliziert sind. 
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twig_render_template('modules/contrib/bootstrap_layouts/templates/3.0.0/bs-2col-bricked.html.twig', Array) (Line: 384)
Drupal\Core\Theme\ThemeManager->render('bs_2col_bricked', Array) (Line: 422)
Drupal\Core\Render\Renderer->doRender(Array, ) (Line: 201)
Drupal\Core\Render\Renderer->render(Array, ) (Line: 241)
Drupal\Core\Render\MainContent\HtmlRenderer->Drupal\Core\Render\MainContent\{closure}() (Line: 564)
Drupal\Core\Render\Renderer->executeInRenderContext(Object, Object) (Line: 242)
Drupal\Core\Render\MainContent\HtmlRenderer->prepare(Array, Object, Object) (Line: 132)
Drupal\Core\Render\MainContent\HtmlRenderer->renderResponse(Array, Object, Object) (Line: 90)
Drupal\Core\EventSubscriber\MainContentViewSubscriber->onViewRenderArray(Object, 'kernel.view', Object)
call_user_func(Array, Object, 'kernel.view', Object) (Line: 142)
Drupal\Component\EventDispatcher\ContainerAwareEventDispatcher->dispatch(Object, 'kernel.view') (Line: 163)
Symfony\Component\HttpKernel\HttpKernel->handleRaw(Object, 1) (Line: 80)
Symfony\Component\HttpKernel\HttpKernel->handle(Object, 1, 1) (Line: 58)
Drupal\Core\StackMiddleware\Session->handle(Object, 1, 1) (Line: 48)
Drupal\Core\StackMiddleware\KernelPreHandle->handle(Object, 1, 1) (Line: 191)
Drupal\page_cache\StackMiddleware\PageCache->fetch(Object, 1, 1) (Line: 128)
Drupal\page_cache\StackMiddleware\PageCache->lookup(Object, 1, 1) (Line: 82)
Drupal\page_cache\StackMiddleware\PageCache->handle(Object, 1, 1) (Line: 48)
Drupal\Core\StackMiddleware\ReverseProxyMiddleware->handle(Object, 1, 1) (Line: 51)
Drupal\Core\StackMiddleware\NegotiationMiddleware->handle(Object, 1, 1) (Line: 23)
Stack\StackedHttpKernel->handle(Object, 1, 1) (Line: 708)
Drupal\Core\DrupalKernel->handle(Object) (Line: 19)

Deprecated function: Return type of Drupal\crop\Entity\CropType::getIterator() should either be compatible with IteratorAggregate::getIterator(): Traversable, or the #[\ReturnTypeWillChange] attribute should be used to temporarily suppress the notice in include() (line 50 of modules/contrib/crop/src/Entity/CropType.php).
include('/html/a3bau2022/web/modules/contrib/crop/src/Entity/CropType.php') (Line: 571)
Composer\Autoload\includeFile('/html/a3bau2022/web/modules/contrib/crop/src/Entity/CropType.php') (Line: 428)
Composer\Autoload\ClassLoader->loadClass('Drupal\crop\Entity\CropType')
class_exists('Drupal\crop\Entity\CropType') (Line: 136)
Drupal\Core\Entity\EntityTypeManager->getDefinition('crop_type') (Line: 257)
Drupal\Core\Entity\EntityTypeManager->getHandler('crop_type', 'storage') (Line: 196)
Drupal\Core\Entity\EntityTypeManager->getStorage('crop_type') (Line: 76)
Drupal\crop\Plugin\ImageEffect\CropEffect::create(Object, Array, 'crop_crop', Array) (Line: 21)
Drupal\Core\Plugin\Factory\ContainerFactory->createInstance('crop_crop', Array) (Line: 83)
Drupal\Component\Plugin\PluginManagerBase->createInstance('crop_crop', Array) (Line: 81)
Drupal\Core\Plugin\DefaultLazyPluginCollection->initializePlugin('684a98b2-21ed-4da4-81e8-7cb2315caa1b') (Line: 80)
Drupal\Component\Plugin\LazyPluginCollection->get('684a98b2-21ed-4da4-81e8-7cb2315caa1b') (Line: 18)
Drupal\image\ImageEffectPluginCollection->get('684a98b2-21ed-4da4-81e8-7cb2315caa1b') (Line: 25)
Drupal\image\ImageEffectPluginCollection->sortHelper('bddf0d06-42f9-4c75-a700-a33cafa25ea0', '684a98b2-21ed-4da4-81e8-7cb2315caa1b')
uasort(Array, Array) (Line: 90)
Drupal\Core\Plugin\DefaultLazyPluginCollection->sort() (Line: 403)
Drupal\image\Entity\ImageStyle->getEffects() (Line: 355)
Drupal\image\Entity\ImageStyle->getDerivativeExtension('jpg') (Line: 506)
Drupal\image\Entity\ImageStyle->addExtension('2018-07/sabine-müller-hofstetter-foto.1024x1024_0.jpg') (Line: 201)
Drupal\image\Entity\ImageStyle->buildUri('public://2018-07/sabine-müller-hofstetter-foto.1024x1024_0.jpg') (Line: 208)
Drupal\image\Entity\ImageStyle->buildUrl('public://2018-07/sabine-müller-hofstetter-foto.1024x1024_0.jpg') (Line: 169)
kommunal_de_preprocess_node(Array, 'node', Array) (Line: 287)
Drupal\Core\Theme\ThemeManager->render('node', Array) (Line: 422)
Drupal\Core\Render\Renderer->doRender(Array, ) (Line: 201)
Drupal\Core\Render\Renderer->render(Array) (Line: 463)
Drupal\Core\Template\TwigExtension->escapeFilter(Object, Array, 'html', NULL, 1) (Line: 90)
__TwigTemplate_222e7cd869b4f9a5056160b51354eef36e601d6abf1a4dd2c762c35057fd95e6->block_content(Array, Array) (Line: 182)
Twig\Template->displayBlock('content', Array, Array) (Line: 75)
__TwigTemplate_222e7cd869b4f9a5056160b51354eef36e601d6abf1a4dd2c762c35057fd95e6->doDisplay(Array, Array) (Line: 405)
Twig\Template->displayWithErrorHandling(Array, Array) (Line: 378)
Twig\Template->display(Array) (Line: 390)
Twig\Template->render(Array) (Line: 55)
twig_render_template('themes/custom/kommunal_de/templates/block/block.html.twig', Array) (Line: 384)
Drupal\Core\Theme\ThemeManager->render('block', Array) (Line: 422)
Drupal\Core\Render\Renderer->doRender(Array) (Line: 435)
Drupal\Core\Render\Renderer->doRender(Array, ) (Line: 201)
Drupal\Core\Render\Renderer->render(Array) (Line: 463)
Drupal\Core\Template\TwigExtension->escapeFilter(Object, Array, 'html', NULL, 1) (Line: 58)
__TwigTemplate_046b2c44a778a874b5171944a7cb6bf30694370c5fb9dce5fb5f62aa45b2f3bc->doDisplay(Array, Array) (Line: 405)
Twig\Template->displayWithErrorHandling(Array, Array) (Line: 378)
Twig\Template->display(Array) (Line: 390)
Twig\Template->render(Array) (Line: 55)
twig_render_template('modules/contrib/bootstrap_layouts/templates/3.0.0/bs-2col-bricked.html.twig', Array) (Line: 384)
Drupal\Core\Theme\ThemeManager->render('bs_2col_bricked', Array) (Line: 422)
Drupal\Core\Render\Renderer->doRender(Array, ) (Line: 201)
Drupal\Core\Render\Renderer->render(Array, ) (Line: 241)
Drupal\Core\Render\MainContent\HtmlRenderer->Drupal\Core\Render\MainContent\{closure}() (Line: 564)
Drupal\Core\Render\Renderer->executeInRenderContext(Object, Object) (Line: 242)
Drupal\Core\Render\MainContent\HtmlRenderer->prepare(Array, Object, Object) (Line: 132)
Drupal\Core\Render\MainContent\HtmlRenderer->renderResponse(Array, Object, Object) (Line: 90)
Drupal\Core\EventSubscriber\MainContentViewSubscriber->onViewRenderArray(Object, 'kernel.view', Object)
call_user_func(Array, Object, 'kernel.view', Object) (Line: 142)
Drupal\Component\EventDispatcher\ContainerAwareEventDispatcher->dispatch(Object, 'kernel.view') (Line: 163)
Symfony\Component\HttpKernel\HttpKernel->handleRaw(Object, 1) (Line: 80)
Symfony\Component\HttpKernel\HttpKernel->handle(Object, 1, 1) (Line: 58)
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Drupal\page_cache\StackMiddleware\PageCache->lookup(Object, 1, 1) (Line: 82)
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Drupal\Core\StackMiddleware\NegotiationMiddleware->handle(Object, 1, 1) (Line: 23)
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Beton drucken Overtec
Das Drucken mit Beton zählt zu den spannendsten Innovationen der Branche
© Overtec







Beton drucken



von  Sabine Müller-Hofstetter ,
23. September 2017
Dass wir in absehbarer Zeit Häuser aus dem 3D-Drucker bewohnen, daran glaubt in Wahrheit niemand. Viel interessanter ist da schon die robotergestützte Fertigung zur Herstellung von komplexen Geometrien aus Beton. Zwei Beispiele: Mesh Mould und der BauMinator.
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